Glockengiesserei - GlockengussHerstellung von Kirchenglocken in einer Fotodokumentation I | |
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Nach dem 1. Weltkrieg war, bedingt durch die Glockenabnahme 1917, der Bedarf an Glocken sehr groß. Dieses war der Grund, dass die Linke-Hoffmann-Lauchhammer AG in der Kunstgießerei Lauchhammer eine Glockengießerei einrichtete.
Unter wissenschaftlicher Anleitung von Herrn Prof. Biehle, Bautzen, wurden in Lauchhammer klanglich hervorragende Glocken gegossen. Sie läuteten in solch berühmten Kirchen wie dem Dom zu Merseburg, der Stiftskirche in Quedlinburg, der Liebfrauenkirche in Halberstadt, der Schlosskirche in Wittenberg und dem Dom zu Berlin. Die Berliner Domglocke mit einem Gewicht von über 3 t ist die einzige erhaltene Großglocke aus Lauchhammer. Sie wurde von der großen Wittenberger Glocke, die ca. 4,5 t gewogen hat, noch übertroffen. Leider wurde sie, wie die meisten der über 500 Bronzeglocken, 1941 von den Türmen geholt und eingeschmolzen, so dass heute nur noch ca. 35 Bronzeglocken dieser Gießperiode vorhanden sind, die Zeugnis von den hervorragenden Klangeigenschaften dieser Glocken geben. Seit der Privatisierung 1993 gießen wir nun wieder Glocken in Lauchhammer im traditionellen Lehmschablonenformverfahren, denn nur damit sind musikalisch gute Glocken herstellbar. | |
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Über 275-jährige Tradition - Ihr Vorteil | |
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